Adventssingen am 1. Advent in Klein Lengden

01. Januar 2026
Adventskranz (Foto: S. Mandrella)
Adventskranz (Foto: S. Mandrella)

Auch in diesem Jahr haben wir am 1. Advent in der kerzenbeleuchteten Kirche in Klein Lengden gemeinsam die bekannten und beliebten Adventslieder gesungen und traditionell den Advent sowie das neue Kirchenjahr begrüßt. Besonders dankbar sind wir dafür, dass eine Konfirmandin und drei Konfirmanden sehr spontan und bereitwillig das Anspiel „Frieden in unruhigen Zeiten“ sowie die Andacht mitgestaltet haben.

„Frieden in unruhigen Zeiten“ – das war das Motto des Anspiels und des gesamten Adventssingens. Der Gedanke dahinter: Schon zur Zeit der Geburt Jesu war die Welt alles andere als friedlich. Und auch heute, hier bei uns, hat sich vieles verändert, sodass unsere Zeit ebenfalls von Unruhe geprägt ist. Sorgen und Ängste gab es damals wie heute. Wie also kann Frieden in unruhigen Zeiten geschehen?

Der Friede beginnt in uns – im Vertrauen auf die Botschaft Jesu (Johannes 14,27):
„Meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.“

Dieser Gedanke findet sich auch in der aktuellen Friedensdenkschrift der EKD (10.11.2025) wieder: Frieden beginnt im Vertrauen auf Gott und wächst durch menschenwürdiges Handeln jeder und jedes Einzelnen von uns.

Wir danken allen Besucherinnen und Besuchern, die sich auf den Weg gemacht haben, und sind sehr dankbar, dass wir gemeinsam eine so berührende Einstimmung in den Advent erleben durften.

Anspiel (Foto: S. Mandrella)
Anspiel (Foto: S. Mandrella)

Nach dem Segen sind wir gemeinsam an den Thie gegangen. Dort haben wir uns am erleuchteten Tannenbaum versammelt und bei den Köstlichkeiten – Punsch und den Leckereien der Thiefreundinnen – noch weitere Adventslieder gesungen. So fand das Adventssingen einen wunderbaren und stimmungsvollen Übergang in das gemeinsame Beisammensein.

Ein besonderer Dank gilt unserer Konfirmandin und unseren Konfirmanden:
Jonna Müller aus Rittmarshausen, Lichtträgerin, die das Entzünden der ersten Kerze übernommen hat und im Anspiel die Rolle der Erzählerin sprach,
Finn Nolte für die Rolle Jesu,
Lasse Quentin als Mensch von heute,
Len Loeser in der Rolle des Hirten.

Ebenso danken wir:
Fridolin Parth für die beschwingte Begleitung an der Orgel,
Anna Mirjam Horsch für die musikalische Einstimmung am Altsaxophon,
Heidi und Burghard Schwalm für die vielen, vielen Origami-Friedenstauben,
Ingrid Schachtebeck für das Binden des Türkranzes,
Anja Wetzel, Monika Rümenapf und Stefan Hinker für die Mitgestaltung der Andacht.

 

Heidi Schwalm und Susanne Mandrella